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Alles was vernetzt ist, wird auch angegriffen

Alles was vernetzt ist, wird auch angegriffen

Alles was vernetzt ist, wird auch angegriffen? Fachleute aus verschiedenen Bereichen sind sich einig, Cyberangriffe werden häufiger und wahrscheinlicher werden. Immer mehr alltägliche Dinge werden vernetzt. Damit steigt auch die Zahl der Geräte welche sich im Internet bewegen. Dadurch wird die Gefahr eines Cyberangriffs deutlich höher. Vor allem werden immer mehr Fahrzeuge vernetzt. Nach Expertenmeinungen werden schwerwiegende Angriffe auf vernetzte Fahrzeuge immer wahrscheinlicher.

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Alles was vernetzt ist, wird auch angegriffen!

“Alles, was vernetzt ist, wird auch angegriffen”, sagte Hans Adlkofer, Manager beim Chiphersteller Infineon, der viele Autohersteller beliefert beim alljährlichen Autoforum der Allianz Versicherung. Ein Angriff auf eine gesamte Fahrzeugflotte oder sämtliche Fahrzeuge eines Modells werden als schlimmste Szenarien beschrieben. Vermutlich wäre eine Fernsteuerung bzw. das Umfunktionieren des Fahrzeugs wohl die schlimmste Bedrohung. Kriminelle könnten Fahrzeuge als Waffe einsetzen ohne selbst im Auto zu sitzen.

Hauptziel für Kriminelle

Neben Logistik- und Energiesektoren könnten vernetzte Autos das Hauptziel von Cyberkriminellen werden. Nach einer vor Ausbruch der Corona-Pandemie veröffentlichten Prognose des IT-Beratungsunternehmens Capgemini könnte sich die Zahl vernetzter Fahrzeuge in Europa bis 2023 auf über 110 Millionen nahezu verdreifachen. Viele Angriffspunkte seien gegeben bei beispielsweise virtuelle Autoschlüssel im Smartphone oder Schnittstellen zur Übertragung von Fahrzeugdaten oder der Unterhaltungselektronik. Eugene Kaspersky von dem Anti-Viren Hersteller Kaspersky hat bereits vor einigen Jahren vor der Gefahr von digitalisierten Fahrzeugen gewarnt.

Alles was vernetzt ist, wird auch angegriffen
Beispiel für die Anwendung von Autovernetzung, hier “Car-to-X” von Daimler: Ein Auto rutscht und meldet das an Daimler, das wiederum die Straßenmeisterei informiert. (Bild: Daimler)

Internet der Dinge

Das Internet der Dinge (englisch: Internet of Things kurz IoT) wächst weiter an. Damit steigen auch die Anzahl der Angriffe auf diverse Geräte. Dabei gibt es allerdings Unterschiede wieviel Schaden eine Attacke ausrichten kann. Bei einem Angriff auf Ihre Kaffeemaschine welche einen Internet-Zugang verwendet um evtl. eine neue Firmware zu installieren oder Statistikdaten zu versenden, mag nicht so gefährlich sein wie ein Angriff auf Ihr Fahrzeug. Denken wir an das autonome Fahren, wäre es von höchster Wichtigkeit die Fahrzeuge sicher zu machen. Ein Hackangriff und Umsteuerung des Fahrzeugs könnte massive Folgen haben. Lenkt der Angreifer das Fahrzeug bei Tempo 100 auf der Landstraße das Fahrzeug in den Gegenverkehr können schwerwiegende Unfälle vorkommen. Autos könnten als Waffen eingesetzt werden und in Menschenmassen gefahren werden. Dabei muss der Attentäter nicht mal mehr selbst vor Ort sein.

Man kann also feststellen, dass IT-Sicherheit in vielen Bereichen ein Thema ist und auch nicht nur Unternehmen und Behörden betrifft. Jeder Bürger der sich im Internet bewegt, sollte sich über bestimmte Sicherheitslagen bewusst sein.


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