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Cybercrime in Zeiten der Covid-19-Pandemie

Cybercrime in Zeiten der Covid-19-Pandemie

Das Bundeskriminalamt stellte vergangene Woche sein „Lagebild Cybercrime“ sowie eine Sonderauswertung zum Thema „Cybercrime in Zeiten der Covid-19-Pandemie“ vor. Die Ergebnisse sind sehr interessant. Die Zahl der Cyberangriffe ist auf einen neuen Höchststand gestiegen. Vor allem Ransomware ist hierbei die gefährlichste Waffe der Cyber-Kriminellen. Unser Partner ESET hat ebenfalls im Rahmen der Covid-19-Pandemie unterschiedliche Studien in diesen Problemfeldern erstellt. Die Ergebnisse decken sich mit den Ergebnissen des Bundeskriminalamt. Vor allem im Health Care Bereich kann man erhöhte Angriffe ausfindig machen. In diesem Bereich muss mehr in puncto Cyber-Security gemacht werden.

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Krankenhäuser sind das häufigste Ziel von Cyberangriffen

Health Care Einrichtungen und Krankenhäuser sind häufig nicht ausreichend geschützt. Ein aktueller Fall einer Klinik in Düsseldorf zeigt die Brisanz dieses Themas auf: Angriffe auf Krankenhäuser finden immer öfter und vor allem zielgerichtet statt. Gerade Ransomware-Attacken haben sich als erfolgreich und finanziell lukrativ für Cyberkriminelle erwiesen. Neu sind diese Probleme allerdings nicht. Bereits 2016 stellte eine Studie fest, dass 67 Prozent aller Krankenhäuser bereits Hacker-Angriffe hinnehmen mussten. ESET war der erste Anbieter, der beispielsweise einen Ransomware-Schutz in seine Sicherheitslösungen integriert hatte.

2-Faktor-Authentifizierung werden selten eingesetzt

Die Analysen zeigen, dass seltener Sicherheitstechnologie wie die 2-Faktor-Authentifizierung oder auch Verschlüsselung von beispielsweise Patientendaten eingesetzt wird. Selbst die Datenlöschung, die nach Datenschutzgrundverordnung zwingend vorgeschrieben ist, findet nur in jedem 3. Krankenhaus statt. Angreifer haben es oftmals sehr leicht an Daten zu kommen. Mit einer 2-Faktor-Authentifizierung könnte sich der Sicherheitsstandard in Krankenhäusern deutlich steigern. Aber die Problematik betrifft nicht nur Krankenhäuser. Es ist vielmehr ein Problem des gesamten Health Care Bereiches.

Cybercrime in Zeiten der Covid-19-Pandemie

Cybercrime in Zeiten der Covid-19-Pandemie – ESET hat hierzu auch zwei sehr aufschlussreiche Studien dazu erstellt. Vor allem die Abwanderung zum Home-Office während der Corona Pandemie bergen enorme Sicherheitslücken und Schwachstellen. Die ESET Studien finden Sie unter den aufgeführten Links:

https://datasecurityguide.eset.com/de/studie-wirtschaft-2020-arbeitswelt-im-wandel-der-corona-pandemie

https://datasecurityguide.eset.com/de/corona-effekt-68-prozent-der-beschaeftigten-wollen-nach-der-krise-nicht-dauerhaft-zurueck-ins-buero

Krankenhauszukunftsgesetz, ein Schritt in die richtige Richtung?

Das vom Gesundheitsministerium vorgeschlagenen Gesetz ist definitiv ein Schritt in die richtige Richtung. 3 Milliarden Euro für die benötigte Digitalisierung aus Bundesmitteln sind dafür vorgesehen. Die Berücksichtigung von IT-Security-Aspekten ist dabei kein Wunschkonzert, sondern muss als Muss-Bestandteil für Investitionen angesehen werden. Health Care Einrichtungen leiden oft doppelt: Die finanziellen Mittel sind oftmals beschränkt, IT-Sicherheits-Experten dank Fachkräftemangels kaum zu finden oder zu bezahlen. In diesem Bereich ist also reichlich Luft nach oben.


 

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